Wie schon in den letzten beiden Austragungen ging der Turniersieg beim Wintergrümpeli der SVS-Frauen in der Kategorie «Sie & Er» an den «FC Fondue». Die Auszeichnung für das beste Outfit holten sich «The Saints».
Eigentlich wollte nur einer nicht so richtig mitspielen. Petrus war praktisch während des gesamten Tages nicht friedlich zu stimmen, sorgte stattdessen für stetigen Regenschauer. Der guten Laune am 3. Wintergrümpeli der SVS-Frauen tat das allerdings keinen Abbruch. Den gesamten Tag hindurch lieferten sich die 22 anwesenden Teams (zwei Mannschaften blieben dem Turnier fern) abwechslungsreiche Duelle auf zum Teil hohem fussballerischem Niveau. Dafür sorgten nicht zuletzt arrivierte Akteure wie dem ehemaligen FCB-Nachwuchs-spieler Stefan Krähenbühl oder Raphael Mollet vom 1. Liga-Verein FC Schaffhausen.
Von Zwergen, Schlümpfen und Affen Mit dem «FC Fondue» setzte sich in der Kategorie «Sie & Er» erwartungsgemäss der Favorit durch. Für das Team um den FC Galaxy-Spieler Jeton Lepaja war es der dritte Sieg in Folge. Bei den Vereinen ging der Titel an die «SpVgg Caicedo». Fast noch wichtiger als der Gewinn des sportlichen Wettkampfes ist die Kostümprämierung zu werten. Von Zwergen, über eine Mannschaft blau geschminkter Schlümpfe bis hin zu Eskimos oder einer in grellen Farben gekleideter Retro-Aerobic-Truppe wurde den Zuschauern alles geboten. Selbst eine Affenherde gab sich die Ehre, der Pokal landete hingegen bei «The Saints». Umrahmt von einer Kuh sowie einem Stier überzeugten die mit Sonnenbrille, Perücke, auffallenden Bärten und gelben Regenanzügen ausgestatteten Fussballer die Jury am meisten.
Auch das Programm um den Fussball herum darf als gelungen bezeichnet werden. Während des Turniers versorgte OK-Mitglied Vera Gmür die frierenden Grümpeli-Teilnehmer auf dem Spielfeld mit Glühwein. Zudem herrschte nach dem Turnier im zur Fondue-Stube umfunktionierten Clubhaus reger Betrieb. Als besonderer Erfolg sollte sich der Auftritt der Live-Band von Angelo Pisano auszeichnen. Es war insbesondere dem Engagement der Musiker um Assistenz Trainer Claudio Provenzano zu verdanken, dass sich die ausgelassene Stimmung bis in die frühen Morgenstunden weiterzog.